Die Prüfung besteht jeweils aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.
Die theoretische Prüfung zum SRC wird im Multiple-Choice-Verfahren abgenommen und besteht aus der Bearbeitung eines Fragebogens mit 24 Fragen, die in 30 Minuten schriftlich beantwortet sein müssen.
Hinzu kommt der Nachweis englischer Sprachkenntnisse.
Die Fragen betreffen z. B. folgende Bereiche
Allgemeine Grundkenntnisse über den mobilen Seefunkdienst
Verkehrsarten, Funkstellen, Funkzeugnisse,
Frequenzen für den Seefunkdienst, Abwicklung von Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr, Antennen, Weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem
(GMDSS), Öffentlicher Seefunkdienst).
Für den Nachweis der englischen Sprachkenntnisse muss der Bewerber eine Not-, Dringlichkeitsoder Sicherheitsmeldung in englischer Sprache schriftlich aufnehmen
und anschließend ins Deutsche übersetzen sowie umgekehrt einen deutschen Text, der auf den Seefunkdienst bezogen ist, ins Englische schriftlich übersetzen.
Bei nicht ausreichenden Leistungen ist eine mündliche Prüfung abzulegen.
Für die Erledigung der Aufnahme des Textes und der Übersetzung sowie der mündlichen Prüfung stehen dem Bewerber jeweils max. 15 Minuten zur Verfügung.
Zusätzlich zum Fragebogen SRC muss der Bewerber für das LRC einen weiteren Fragebogen mit 15 Fragen unterschiedlicher Bewertung innerhalb von 30 Minuten schriftlich beantworten und englische Sprachkenntnisse nachweisen.
Die Fragen betreffen z. B. folgende Bereiche: Ausbreitung elektromagnetischer Wellen, Grundkenntnisse der verschiedenen Modulations- und Sendearten, Grundkenntnisse der Telekommunikation über Satelliten, Funkstellen des mobilen Seefunkdienstes über Satelliten, Seenotfunkbaken.
Der Nachweis englischer Sprachkenntnisse entspricht dem des SRC.